DE:

In meinen Arbeiten untersuche ich verschiedene Arten des In-kontakt-tretens. Prozesse des Verknüpfens, Verschmelzens und Beeinflussens, das einander Verarbeitende, sich Vermischende und gegenseitig Verdauende hinterfragt ein autonomes, unabhängiges Vorkommen und kreiert Symbiosen von nicht miteinander verwandten Dingen. Das Beobachten dieser vielen Verstrickungen und Interwobenen Beziehungen inspiriert mich zu meinen künstlerischen Auseinandersetzungen. Dabei spiele ich gern mit dem nicht-sichtbaren, ohne es sichtbar machen zu wollen, sondern mehr um sich dessen Unsichtbarkeit bewusst zu werden. Ich mag die Mehrdeutigkeit, das ambiguen das immer mehr ist als eines. Das Aufbrechen der Eindeutigkeit und die dadurch entstehende Irritation oder Verwirrung der Wahrnehmungsgewohnheiten ermöglicht es starre Konstrukte zu verflüssigen und neue Verknüpfungen herzustellen. Oft dient der Körper als metaphorischer Katalysator um physische und psychische sowie, materielle und ephemere Prozesse zu veranschaulichen. Meine collageartigen Filme sind audiovisuelle Kompositionen assoziierter Eindrücke und Gefühle und ermöglichen es mir komplexe Verstrickungen darzustellen welche die eklektische Beschaffenheit und die individuelle Zusammensetzung eines Subjekts beschreiben. Meine Installationen und Performances handeln oft von Begegnungen mit etwas Fremden, Nicht-identifizierbaren und widmen sich dem Erforschen wechselseitiger Beziehungen zwischen Kunstwerk, Künstler, Rezipient und Kreatur.




EN:

In my work I explore several ways of coming into contact. Processes of linking, merging and influencing, processing, mixing and digesting each other, questioning an autonomous, independent occurrence and creating symbioses of unrelated things. Observing these many entanglements and interwoven relationships inspires my artistic explorations. I like to play with the invisible without making it visible, but rather to become aware of its invisibility. I like the ambiguous that is always more than one. The breaking of unambiguity and the resulting irritation or confusion of perceptual habits makes it possible to liquefy rigid constructs and create new connections. Often the body serves as a metaphorical catalyst to illustrate physical and psychological as well as, material and ephemeral processes. My collage-like films are audiovisual compositions of associated impressions and feelings and allow me to depict complex entanglements that describe the eclectic textures and individual composite of a subject. My installations and performances often deal with encounters with something foreign, unfamiliar, unidentifiable, and are dedicated to the exploration of reciprocal relationships between artwork, artist, recipient and creature.




Daphne von Schrader
Visual Artist based in Vienna,
Studyies at the Academy of fine Arts Vienna
part of the atelier collective Sandkasten Syndikat, 1170 Vienna,
listening to Klub Montage
Making music like a Delphine
working for Kunsthaus am Schneeberg