Bindegewebe


Stoff, Körper
performative Installation, 2019
Etwas Vages hängt und dehnt auf heimliche Art, federt folglich unbestimmt und zart. Tarnt die tollen Teile der nicht identifizierten Masse, strapaziert still gespannte Schichten und lässt sich verdichten. Stoff spannt sich an, schiebt sich den räumlichen Rändern entlang, rhythmisch und leise auf unartikulierte Weise. Die konservierte Form haftet der statischen Substanz, Gebundenheit lässt Bewegung bemerken. Das ist der blinde Kontakt, die Beziehung dazwischen, der offene Körper. Er untersucht den Elastizitätsradius subjektiver Separation, dynamisch und organisch. Eine Widmung an alle Hüllen die ihre Füllen stets gut bewahren, an alles verschachtelt verborgene, schichtweis verschobene an das neugierig isolierte und trotzdem lokalisierte.